03.10.2011 13:40

Japan - Sakurajima wieder aktiv - droht ein Caldera-Einsturz in Japan?

Liebe Leserin, lieber Leser,

nicht nur in Island machen Geologen dieses Jahr und im letzten Jahr überdurchschnittlich hohe seismische und vulkanische Aktivitäten aus - auch in anderen Regionen, zuletzt auf der Kanaren Insel El Hiero, kommt die Erde nicht zur Ruh.

Während mitten in Europa im Cheb-Becken - an der Grenze zu Bayern - in der Tscheslowakei Vulkanologen eine Veränderung der Helium Isotopen Konzentration in der neuerlich wieder zum Leben erwachten Region ausmachen, nachdem man die Caldera an der Ostgrenze zu Bayern für erloschen glaubte - ist in Japan der Sakurajima wieder aktiv geworden.

Live-Webcam zum Sakurajima in Japan:

https://webcam-svo2.pr.kyoto-u.ac.jp/local/camera.html

Nur wenigen dürfte bekannt sein, dass dieser Vulkan lediglich die Spitze einer gigantischen Caldera darstellt - der Aira Caldera...

Foto das Sakurajima aus dem All in mitten der Aira Caldera in Japan...

Die Caldera selber hat eine Ausdehnung von rund 20 x 20 Kilometern. Weitere Informationen zu der Caldera erhalten Sie unter folgendem Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Aira-Caldera

Die letzte grössere Eruption des Vulkans fand 1914 statt und begrub die Region um Kagoshima unter Bergen von Asche...

 

Unklar bleibt - ob dieser japanische Vulkan zu einem parasitär wirkenden Magmaabluss aus der Aira Caldera führt und sekundär es zu einem Einsturz des marinen Calderadaches mit unvorhersehbaren Konsequenzen weltweit kommen wird.

Die Aira Caldera in Japan gilt als einer der bekanntesten Supervulkane in der Region. Ob das schwere Beben vom März diesen Jahres zu einer Risikoerhöhenden Verschiebung im vulkanischen Gefüge der Region geführt hat (immerhin wurde der japanische Kontinent im März um satte 2 Meter verlagert) kann an dieser Stelle nicht abschliessend eruiert werden - nach meinem dafürhalten kann es aber nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Supervulkan möglicherweise vor einem Ausbruch - bzw. einem Einsturz der Caldera steht.

Bereits im Januar und Februar gab es Eruptionen der Vulkane rund um die Aira Caldera - und somit vor dem grossen Beben vom März diesen Jahres. Denkbar ist das die Eurption des Kirishimas am 3. Febrauar 2011 bereits zu einem parasitär wirkenden Abfluss aus der Magmakammer der Aira Caldera geführt hat. Kurz nach dem grossen Beben im März kam es zu erneuten Ausbrüchen der Vulkane.

Aktive Vulkane Kirishima und Sakurajima im Februar 2011 - Aira Caldera Japan

 

Das die Märkte ausgerechent heute in Asien in die Knie gehen, ist möglicherweise nur vordergründig der Situation der globalen Ökonomien zu verdanken. Möglicherweise verschlechtert sich aber die Situation im Bereich der Aira Caldera und es ist seit März diesen Jahres eine geologische Instabilität in der Caldera zu beobachten, die bloss nicht offiziell thematisiert wird - genauso wenig, wie die Belastung der Bevölkerung, der Lebensmittel und ganzer Regionen durch die Folgen des Fukushima Unglücks in Japan.

Folgendes Video sind keine Hollywood Animationen, sondern dokumentieren den realen Ausbruch des Mount Shimoedake in unmittelbarer Nachbarschaft zur Aira Caldera in Japan. 6 Wochen später kam es zum Erdbeben in Japan und erneuten vulkanischen Aktivitäten in der Region.

Originalaufnahmen aus der Region rund um die Aira Caldera vom Januar 2011

 

So beeindruckend diese Bilder sind - so unvorstellbar riesig sind die Kräfte die offenbar derzeit in der Region - und nicht nur dort - aktiv sind.

Ein Einsturz der Aira Caldera dürfte wohl unübersehbare Folgen für den Fortbestand des Homo Sapiens haben. Bemerkrenswerterweise haben die Behörden in Indonesien nunmehr auch den Krakatau auf Warnstufe orange hochgesetzt.

Treffen Sie Vorsorge und vor allem geniessen sie ihr Leben.

Herzliche Grüsse.

Ihr.

Cord Uebermuth.

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Herzlichst.

Ihr.

Cord Uebermuth.

 

Link - Weltraumwetter

 

 


 

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