22.08.2010 15:38

FDAX-Handelsmarken für Montag den 23. August 2010

FDAX-Handelsmarken für Montag den 23. August 2010

FDAX-Schlusskurs: 6020 FDAX-Punkte

FDAX Wochenkursmuster: black candle - bearish

Tageskursmuster: black candle - bearish

Formation: bestätigtes Verkaufssignal mit Trendbruch

Der FDAX eröffnete am Freitag zunächst bei 6073 Indexpunkten oberhalb des Vortagesschlusskurs - kam dann allerdings schon bald danach bereits unterhalb des zuvor definierten GWK´s unter Verkaufsdruck, nach dem er zuvor nur kurzzeitig bis auf 6100 Punkte sich berappelte,  um in der Folge sich umso dyynamischer dem für letzten Freitag definierten UT anzunähern. Dabei sackte der FDAX unter die 6000 Punktemarke und konnte sich nur marginal bis auf 6020 Indexpunkten zum Handelsschluss erholen.

Auch wenn der FDAX den Handel knapp oberhalb der 6000 Punktemarke beschliessen konnte, so zeigt das Kursverhalten vom Freitag weiterhin markante Zeichen einer übergeordneten Marktschwäche. Negativerweise sind weitere Aufwärtstrends gebrochen worden und mit dem Freitagsschlusskurs von 6020 Indexpunkten wurde zudem als nächstes Kursziel fibotechnisch die Marke von 5802 Indexpunkten aktiviert. Die Impulsrichtung ist nunmehr abwärtsgerichtet - jede Gegenbewegung daher nur eine technische Reaktion im Abwärtstrend. Das Tagestief lag bei 5990 Indexpunkten. Vom Tagestief aus konnte der FDAX sich im späten Handel nur marginal erholen und schloss bei 6020 Indexpunkten und somit 50 Punkte unterhalb des Vortagesschluss. Auch das Unterschreiten der 6060 und 6050 Indexpunktemarke hat zu weiteren Positionsschieflagen im Markt geführt. Vor dem Hintergrund der zuletzt gemachten Aussagen und der hohen Abwärtsdynamik, die zudem mit erhöhtem Handelsvolumen einherging muss dem FDAX weiterhin ein erhöhtes Abwärtsrisiko unterstellt werden. Kurzfristige Trader, die in der Hoffnung auf eine kurze technische Erholung spekulieren dürften bei erneuter Schwäche des FDAX ihre Positionen sofort wieder glattstellen - wodurch jene Marktteilnehmer die zu hoch eingestiegen sind im Hinblick auf ihre Positionsschieflagen zusätzlich unter Druck geraten werden. Da seitens der Trendfolger und der Kursmuster - einschliesslich der Candlesticks auf Tages, Wochen- und Monatsbasis derzeit keine verwertbaren Longsignale auszumachen sind, ist zum Wochenauftakt mit einer weiteren Schwächeperiode an den Aktienmärkten zu rechnen, welche zu weiteren Kursvelusten in der Folge führen. Diese Annahme wird verstärkt durch die Vielzahl an neu etablierten Widerständen oberhalb von 6050 bzw. 6060 Indexpunkten. Longpositionen sind mit Blick auf die hohe Abwärtsdynamik und die fehlenden Longsignale, denen entsprechende Verkaufssignale in den Trendfolgern gegenüber stehen, weiterhin mit hohen Risiken behaftet.

Die kurzfristigen Handelsmarken für Montag, den 23. August 2010 lauten wie folgt:

GWK =  6032 FDAX-Punkte
OT = 6075 FDAX-Punkte
UT = 5964 FDAX-Punkte

Zwischen  und 5964 und 6075 ist der FDAX am Montag als neutral einzustufen. Sollte der OT durchandelt werden dann besteht kurzfristig die Chance einer Gegenbewegung in Richtung 6100 Indexpunkten - dies erscheint aber im Hinblick auf das vorliegende Verkaufssignal und der hohen Abwärtsdynamik gegenwärtig mehr als fraglich - der OT eignet sich somit nicht als Longtrigger unter Chance Risikoaspekten - auch vor dem Hintergrund der bearishen Flaggenformation im Verlauf der letzten Woche und des auf Wochenschlusskurs bestätigen Trendbruches. Oberhalb von 6050 Indexpunkten ist nunmehr mit weiteren und deutlich zunehmenden Positionschieflagen zu rechnen, so dass nunmehr bereits ab diesen Kursbereichen mit einem Angebotsüberhang durch im Markt befindliche Positionschieflagen zu rechnen ist. 

Es besteht kurzfristig die Chance auf eine Erholung bis in den Bereich des GWK, ggf. auch bis zum OT bei 6070 Indexpunkten - vielmehr dürfte der FDAX am Montag jedoch nicht auf der Oberseite erreichen können.  Im Gegenteil - bleibt eine solche Gegenbewegung aus oder dreht der FDAX bereits im Bereich des GWK oder unterhalb von 6050 Indexpunkten nach unten ab oder eröffnet er gar unter 6000 Indexpunkten, dann ist in der Folge mit weiter fallenden Notierungen bis mindestens 5964 Indexpunkten (Ziel 1 =UT), anschliessend  zur 200 Tagelinie bei ca. 5937 Indexpunkten(Ziel 2) - und nachfolgend dann mit einem Kursverfall bis 5802 (Ziel 3) bzw. 5701 (Ziel 4) zu rechnen. 

TRENDBRÜCHE IM FDAX BEGRENZEN ERHOLUNGSPOTENTIAL

 Insgesamt hat sich das Gesamtbild aus technischer Sicht im FDAX in der zurückliegenden Woche weiter verschlechtert. Es besteht die Gefahr, das nunmehr in der Folgezeit weitere sehr dynamisch verlaufende Kursverluste anstehen und eine kurzfristige technische Gegenbewegung sich bereits unterhalb von 6050/6060 Indexpunkten - wahrscheinlich schon im Bereich des GWK erschöpft und nachfolgend weitere massive Kursverluste das Bild prägen werden. Ein Fall erneuter Fall der 6000 Indexpunkte per close wäre als ausgesprochen negativ zu werten. 

In diesem Fall besteht die Gefahr, dass der Index sprichwörtlich nach unten weiter abschmiert und Schritt für Schritt in den kommenden Wochen nach unten durchgereicht wird. Es ist damit zu rechnen, dass der FDAX in den kommenden Woche auf bis auf 5700 Indexpunkte fallen wird - mit einer temporären technschen Gegenreaktion in Richtung 200 Tagelinie, nachdem diese unterschritten worden ist. Beachten Sie  vor dem Hintergrund des vorliegenden Hindenburg Omens folgendes:

FDAX - AUCH EIN FALL AUF 4000 INDEXPUNKTE IST MÖGLICH!!!

 Chart erstellt mit www.tradesignalonline.com

Beachten Sie dass im Intermarketvergleich weiterhin intakte strategische Verkaufssignale an den internationalen Aktienmärkten vorliegen. Nach den Regeln der klassischen Charttechnik bestehen im FDAX in den Trendfolgern weiterhin valide intakte Verkaufssignale,  auch im Wochenchart.  Aus strategischer Sicht drängen sich folglich derzeit keine neuen Longenengagements auf - im Gegenteil - technische Gegenbewegungen können weiterhin zum Aufbau von shortpositionen im FDAX oder auch Dow Jones genutzt werden. Hierzu eignet sich idealer weise - je nach Marktverhalten der börsentäglich definierte OT bzw. das Vortageshoch an, ggf. ist bereits im Bereich des GWK mit entsprechenden Abgaben zu rechnen. Der UT wird beim Unterschreiten zum weiteren Shorttrigger.

Es gilt weiterhin: Sollte erneut die psychologisch wichtige Unterstützung bei 6000 Indexpunkten fallen, so stehen in diesem Fall als Folge einer Kaskade an Verkaufssignalen umgehend sowohl die 200 Tagelinie, als auch die diesjährigen Bewegungstiefs zur Disposition - neben einem Kurslückenschluss bei 5701 Indexpunkten wäre in der Folge ein Durchsacken der Kurse bis zunächst 5101 Indexpunkten sehr wahrscheinlich. Ein Absacken und ein deutliches Abtauchen der Kurse erscheint auch deshalb wahrscheinlich, weil viele kurzfristig agierende Marktteilnehmer umgehend ihre Positionen liquidieren werden, wenn sich ihre optimistische Erwartungshaltung nicht erfüllt. Mit Blick auf den Sentix erscheinen auch in der kommenden Woche weitere deutliche Kursabgaben als wahrscheinlich.

Nachwie vor bestehen massive Ungleichgewichte in den verschiedenen Assetklassen, so dass neben einem deflationären Aktienmarkszenario zugleich eine Inflationäre Entwicklung der Anleihekurse diskutiert werden muss und auch wahrscheinlich erscheint. Auch aus Asien - speziell aus Japan drohen in den kommenden Jahren massive Hiobsbotschaften, die derzeit noch nicht im Markt ausreichend diskontiert erscheinen. Griechenlands Wirtschaft kommt weiterhin nicht auf die Beine. Die enormen Staatsverschuldungen bleiben, ebenso wie die massive Veschuldung der privaten Haushalte ein zentrales Problem für eine nachhaltige und langfristige Gesundung der Finanz- und Wirtschaftssysteme. Zudem kämpft die Wirtschaft in den Industrienationen mit massiven Überkapazitäten, welche ein deflationäres Szenario ebenso wahrscheinlich erscheinen lassen. Das Hindenburg Omen erlangt vor diesem Hintergrund, wie oben schon dargestellt, eine zunehmende Relevanz - ging es in den letzten Jahren regelmässig massiven Kursrückgängen an den Aktienmärkten vorraus und versagte zuletzt lediglich 1998 um danach im Januar 2000 vor dem massiven Kurseinbruch der folgenden drei Jahre erneut aufzutreten.  

Auch auf die steigende Wahrscheinlichkeit eines Krieges im nahen Osten muss an dieser Stelle ausdrücklich hingewiesen werden. Lesen Sie hierzu das Update in der Rubrik News - oder folgenden Link.
 
http://indextrader24.webnode.com/news/usa-iran-konflikt-die-lage-spitzt-sich-zu-/
 
Treffen Sie Vorsorge und vor allem bleiben Sie gesund.
 

Herzliche Grüsse.

Ihr

Cord Uebermuth.

 

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Herzlichst.

Ihr.

Cord Uebermuth.

 

Link - Weltraumwetter

 

 


 

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